Funktionsweise des RTM-ROBOT®-Prozesses

Automation, Prozessüberwachung und Prozessdokumentation
für die Qualitätssicherung

Der RTM-ROBOT® setzt die Fertigung (Injection) von Integralbauteilen mit einer sensorgestützten Prozessautomation um. Durch die Messung von fertigungsrelevanten Parametern (Temperatur, Druck, Injektionsgeschwindigkeit), sowie die gezielte Steuerung des Harzflusses über RS-Ventile, wird die Injektion vollautomatisch geregelt und überwacht.

Durch ein interaktives System, bestehend aus einer kapazitiven Messeinheit zur Harzflusserkennung und pneumatisch gesteuerten RS-Ventilen verbindet die Software die Individualität des Bauteils mit der vom Anwender im manuellen Bediener-Modus geschriebenen Injektionsroutine. In der späteren Prozessautomation erkennen Sensoren den Harzfluss in der Kavität und an den Ausgängen des Formwerkzeuges, wo diese mittels sogenannter RS-Ventile automatisch verschlossen und geöffnet werden. Dabei ist es unwesentlich, ob die Reihenfolge des austretenden Harzes an den Formausgängen dieselbe ist,  wie zum vorherigen Bauteil aus der gleichen Serie. Auf die Bauteilqualität hat dies keinen Einfluss.



Der RTM-ROBOT®-Prozess ist in zwei verschiedene Arten unterteilt:

Für den Prototypenbau und die Vorserienfertigung ist ein manueller Bediener-Modus eingerichtet. Dieser erlaubt es dem Benutzer durch eine einfache Menüführung bestimmte Parameter einzustellen und den Prozess an sich manuell zu steuern. Während des Injektionsprozesses erfasst der RTM-ROBOT® alle Regel- und Steuerungsbefehle des Anwenders und programmiert hieraus eine Injektionsroutine. Nach Anweisung des Bedieners, wird diese im System abgespeichert oder verworfen. Die gute Übersichtlichkeit aller relevanten Prozessparameter auf der Bildschirmoberfläche, stellt dabei eine große Hilfe beim Erstellen dieser besten Injektionsroutine dar, mit der dann später auch die automatisierte Serienfertigung ablaufen kann.

Ist die finale Injektionsroutine gesichert, kann dieser abgespeicherte File im Automatikmodus aufgerufen werden. Das Bauteil wird dann vollautomatisch und ohne Eingriff des Bedieners mit dem Harz/Härter-Gemisch injiziert. So ist seitens des Injektionsprozesses eine gleichbleibend hohe Bauteilqualität sichergestellt. Sowohl im manuellen als auch im automatischen Bedienermodus werden alle Prozessparameter überwacht und gesichert. Eine vollständige Dokumentation zur Qualitätssicherung ist somit gewährleistet. Auf Wunsch kann für jedes einzelne Bauteil eine PDF mit allen relevanten Parametern ausgegeben werden.

 

 

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